Chinesische Fabrik für formelle Anzüge: Wie unterscheidet man das allgemeine Leinenfutter, das Halbleinenfutter und das Klebefutter von Anzügen?
Wir alle wissen, dass ein Anzug gefüttert sein muss. Die Regeln und Vorschriften für die Anzugherstellung sind zwar komplex und umfangreich, doch die Qualität des Futters ist oft ein entscheidendes Unterscheidungsmerkmal zwischen den verschiedenen Qualitätsstufen eines Anzugs. Grundsätzlich gibt es drei Verfahren: Futter aus Hanf, Halbhanffutter und Klebefutter. Wie kann man also beim Kauf oder der Anfertigung eines Anzugs den Unterschied erkennen?
Zunächst einmal: Was ist Futter überhaupt?
Das Futter ist der doppelt eingenähte Teil des Kleidungsstücks. Es wird teilweise eingenäht, um statische Aufladung zu verhindern, teilweise, weil der Stoff zu dünn ist, und teilweise, um die Elastizität der Kleidung zu verbessern.
Das „Skelett“ und das „Rückgrat“ des Anzugs bestehen aus Einlagestoff.
Die elegante äußere Form des Anzugs wurde so gestaltet. Ein hochwertiger Anzug unterliegt strengen Herstellungsanforderungen und umfasst etwa vier Arbeitsschritte sowie über 300 kleinere Arbeitsschritte. Die Qualität des Anzugs hängt maßgeblich von der Qualität der einzelnen Arbeitsschritte ab.
Was ist eine Interlining-Operation unter Vollnarkose (Vollhaar-Interlining)?
Ein Anzug mit Hanffutter wird nach traditioneller Art gefertigt und ist im In- und Ausland das bevorzugte Herstellungsverfahren für hochwertige Maßanzüge. Das Vorderteil besteht aus einem nicht klebenden, altmodischen Zwischenfutter, das mit Nadel und Faden an den Anzugstoff genäht wird. Das Wollfutter verleiht dem Anzug seine Form und macht ihn zu einem besonders hochwertigen Fertigungsverfahren.
Vorteile: Der Anzug hat eine glatte und dreidimensionale Form, insbesondere die Brustpartie wirkt sehr voluminös und straff; die Faltenbildung an der Vorderseite des Anzugs wird reduziert, wodurch das Gesamtbild glatter und eleganter wirkt; die Kleidung hat eine lange Lebensdauer.
Nachteile: hohe Prozessanforderungen, einige Arbeitsschritte müssen manuell ausgeführt werden, wie z. B. das Formen, viele Prozesse, was die Kosten der Anzüge erheblich erhöht.
Was ist ein Futter aus halb Hanf (halb Wolle)?
Das Halbhanffutter ist ein klassisches Anzugverfahren, das durch entsprechende Vereinfachung des Ganzwollfutterverfahrens entstanden ist. Das Vorderteil des Anzugs wird mit einer Schicht aus Klebefutter überzogen, und im oberen Teil wird dann das traditionelle Futter verwendet.
Vorteile: Verbessert die Steifheit, die Vorderseite des Anzugs wirkt voluminöser und natürlicher.
Nachteile: Die Verwendung von Klebeeinlagen beeinträchtigt die Weichheit und den Fall des Stoffes; zusätzliche Verarbeitungsschritte führen zu höheren Kosten und Preisen.
Was genau ist also Klebeeinlage?
Das Klebefutter ist das gängigste Verfahren bei modernen Anzügen. Dabei wird die Vorderseite des Anzugs mit einem speziellen, technologisch entwickelten Klebevlies versehen und anschließend maschinell heißgepresst mit dem Oberstoff verbunden. Es handelt sich um eine Technik für Anzüge im unteren Preissegment.
Vorteile: Das Verfahren der Klebebeschichtung ist relativ einfach, eignet sich für die Serienfertigung in großen Stückzahlen, hohe Stückproduktionseffizienz, niedrige Kosten.
Nachteile: Die Vorderseite des Anzugs ist flach, aber etwas steif. Der allmähliche Verlust der Viskosität des Einlagestoffs führt zu einer geringeren Haltbarkeit als bei einem wollgefütterten Anzug, der zu Schaumbildung und anderen Problemen neigt.