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Die chinesische Anzugfabrik DIOR präsentiert die Herrenkollektion Herbst/Winter 2024.

Veröffentlicht am: Autor: Redaktion

Der Look war bewusst schlicht und elegant gehalten, um den Fokus auf DIORs Kernkompetenz – Schneiderkunst – und Variationen des ikonischen Oblique-Anzugs zu lenken. Die Oberbekleidung umfasste geräumige Malden-Wollmäntel und Lederjacken, während die Accessoires Mary-Jane-Sneaker, rosa Ballerinas und eine gesteppte Satintasche beinhalteten. Weitere Elemente waren direkte Anspielungen auf die zurückhaltenderen Kleidungsstücke von Rudolf Nurejew: Rippstrick, Toga-Mäntel mit extra breiten Gürteln, gedrehte Turbane sowie Wolloveralls und -shorts mit Reißverschluss und hervorstehendem Saum.

Die nächsten 20 Haute-Couture-Kollektionen bildeten den Höhepunkt der Show. Sie waren inspiriert von Stücken aus dem Auktionskatalog von Christie’s Nureyev aus dem Jahr 1995 und dem DIOR-Archiv. Ein silberner Kimono aus juwelenartigen Farbblöcken, entworfen von einer Tänzerin, entstand in dreimonatiger Arbeit von zehn Personen. Gleichzeitig funkelten Oberteile und Hosen mit passenden Capes im Nachthimmel, inspiriert von einem 1950 für die Ballerina Margot Fonteyn entworfenen Kleid von Debussy. Sogar ein Diamantchoker, der zu taillierten Jeansjacken und -hosen getragen werden konnte, war Teil der Kollektion. Ein weiteres Highlight war ein graues Cape mit silberner Stickerei, inspiriert von DIORs ikonischem Toile de Jouy.

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